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Der Drucker Spezialist




Ident ABC für Auszeichnung, Kennzeichnung und Identifikation

Stichwortverzeichnis:

Abreiss-Funktion
Standardausstattung bei Thermodruckern zur manuellen Entnahme von Etiketten, Tickets und Warenanhängern durch abreißen, dabei wird der Beleg nach dem bedrucken an einer sogenannten Abrißkante gestoppt

Abwickler
externer Winder, auch Unwinder genannt, für das Abwickeln und somit die Rollenzuführung des Media-Materials, kann auch in Ergänzung mit einem Aufwickler für das Umspulen von Material verwendet werden, verfügt üblicherweise über keinen Motorantrieb und die Trägerstraffung erfolgt mechanisch

Access-Point
ermöglicht die Infrastruktur eines Unternehmens schnell, einfach und kostengünstig um drahtlose Vernetzung zu erweitern, unterstützt somit die anspruchsvollsten Anforderungen an drahtlose LAN-Anwendungen

ADC / ADU
Abkürzung für Analog Digital Converter bzw. Analog Digital Umsetzer, steht für einen elektronischen Baustein, welcher analoge Signale in digitale Signale konvertiert, also umwandelt

Add-On-Symbol
auch Zusatzcode bzw. Zusatzsymbol genannt, steht für ein Barcode-Symbol, das zusätzliche Informationen zu denen des Hauptsymbols beinhaltet, beispielsweise werden die zwei- bzw. fünfstelligen Symbole, die in Verbindung mit dem EAN-13 Barcode benutzt werden, so bezeichnet

Adjustable Sensor
meist optionales Ausstattungsmerkmal bei Thermodruckern, mit variabler Einstellmöglichkeit, um, z. B. im Bereich Etikettendruck, durch den Abstand zwischen den jeweiligen Etiketten das jeweilige Belegformat zu erkennen, alternativ kann mit diesem Sensor auch Kartenmaterial mit Stanzung identifiziert werden, zur standardmäßigen Ausstattung von Thermodruckern gehört häufig ein fest fixierter Sensor ohne Einstellmöglichkeit

Advanced Code Reconstruction
steht für eine erweiterte Barcode Rekonstruktion und somit eine Technik bei Laser-Scannern, mit welcher das omnidirektionale Lesen von kleinen Barcode-Etiketten in automatisierter Fördertechnik möglich ist, eine solche Barcode Rekonstruktion ist immer dann erforderlich wenn sich nicht gleichzeitig alle Balken (Striche) in dem Bereich des Lesestrahls befinden

AIR Interface
auch Luftschnittstelle genannt, steht für das nicht leitende Medium, meistens Luft, zwischen dem Transponder und dem Schreib-/Lesegerät, über welches die Kommunikation erfolgt

Aktive Transponder
bezeichnet einen Mikrochip (Transponder) mit eigener Energieversorgung, z. B. einer Batterie, diese stellt die Energie zum Betrieb des Chips entweder komplett oder zumindest teilweise, in diesem Fall als Stützbatterie, zur Verfügung, diese Betriebs-Energie kann sowohl zum Speichern und somit dem Erhalt der Daten dienen, als auch für die Datenübertragung, wodurch eine höhere Reichweite bzw. kürzere Reaktionszeiten des Transponders erzielt werden können

Akzeptanzwinkel
als solchen bezeichnet man den optischen Öffnungswinkel, durch welchen die einfallenden Lichtstrahlen Zugang zu dem Lesegerät finden

Algorithmus
steht für einen Rechenvorgang, welcher nach einem bestimmten Schema erfolgt, bietet die Grundlage für eine Prüfziffern-Berechnung und somit auch für die Fehlerüberprüfung eines Barcodes

Alphanumerisch
bezeichnet einen Zeichensatz, der nur aus Buchstaben und Ziffern besteht, siehe alternativ hierzu numerisch

Alphanumerischer Code
alphanumerische Codes beinhalten Buchstaben (alphabetisch), Ziffern (numerisch) und Sonderzeichen (Interpunktionszeichen), Beispiele für einen alphanumerischen Barcode sind Code 39 und Code 128

Amplitude Modulation (AM)
steht für eine Datenübertragung, bei welcher die Daten codiert werden, indem die Amplitude eines sinusförmigen Signals moduliert wird, d. h. die Daten werden aufgenommen, um durch Änderung in der Amplitude vom Trägersignal das Signal zu beeinflussen, bei binären Daten wird zwischen verschiedenen Amplitudenhöhen gewechselt, so daß das Signal dann stets zwei Formen kennt, auch Amplitude Shift Keying (ASK) genannt

Antenne
als solche bezeichnet man eine Sende- und Empfangseinheit für elektromagnetische Wellen, unterschieden wird in vertikal und horizontal polarisierte Antennen

Antennenausrichtung
steht sowohl für die Fähigkeit einer Antenne die abgestrahlten Wellen in eine bestimmte Richtung zu konzentrieren als auch Signale auszublenden, die von Datenträgern außerhalb dieser Achse zurückgesendet werden

Anti-Collision
auch Arbitration genannt, bezeichnet den Sachverhalt wenn sich mehrere Transponder, gleichzeitig im Antennenfeld befinden, ohne daß es zu Falschlesungen kommt, d. h. bei Pulklesungen meldet sich somit jedes Tag einzeln an, siehe hierzu auch Batch bzw. Multiple Reading sowie Pulkerfassung

Anti-Wrinkling-System
bezeichnet ein herstellerspezifisches mechanisches Verfahren, welches permanent eine korrekte Spannung des Transferbandes sicherstellt und somit für den faltenfreien Transport der Folie in einem Thermodrucker sorgt, ohne daß an dem Drucksystem Einstellungen erforderlich sind

Apertur
auch Blende, Fenster bzw. Öffnungsfenster genannt, steht für die üblicherweise runde Öffnung in einem optischen Gerät (z. B. Scanner) welche die Größe des Erkennungsfeldes bzw. Sichtfensters bestimmt, alternativ sind auch rechteckige, rechtwinklige oder elliptische Öffnungen möglich

Applicator-Modul
Anbau-Option für die TAP Industrie-Thermodrucker zum automatisierten aufbringen von Etiketten, dabei wird das Etikett direkt nach dem Druck, durch eine Applizier-Vorrichtung an dem Drucker, auf dem auszuzeichnenden Gut aufgebracht, diese Sonderlösung funktioniert ohne Druckluftzuführung

Applikatoren
Spendeautomaten für das automatisierte aufbringen von Etiketten auf Waren, Versandkartons und ähnliche Güter die identifiziert werden sollen, Online-Lösungen beinhalten bereits ein Thermodruckwerk, bei Offline-Lösungen werden die Etiketten separat von einem Thermodrucker mit Aufwickler erstellt und dann die vorgedruckte Rolle in den Spendeautomaten eingelegt

Arbeitsfrequenz
auch Betriebs- bzw. Sendefrequenz genannt, steht im Bereich von RFID-Systemen für die jeweilige Frequenz, auf welcher das Lesegerät sendet, die Sendefrequenz des Transponders wird dabei nicht berücksichtigt, diese entspricht zwar üblicherweise der Frequenz des Lesegerätes, könnte aber auch um mehrere Zehnerpotenzen niedriger angesetzt werden

Arbitration
auch Anti-Collision genannt, bezeichnet den Sachverhalt wenn sich mehrere Transponder, gleichzeitig im Antennenfeld befinden, ohne daß es zu Falschlesungen kommt, d. h. bei Pulklesungen meldet sich somit jedes Tag einzeln an, siehe hierzu auch Batch bzw. Multiple Reading sowie Pulkerfassung

ARCP
bezeichnet ein herstellerspezifisches System zur aktiven Steuerung und Positionierung des Transferbandes, dieses System sorgt dafür, daß etwaiges Knittern des Bandes direkt nach dem einlegen bereits nach wenigen cm wieder korrigiert wird und verhindert das Knittern des Bandes im laufenden Druckbetrieb, ebenfalls sorgt es für eine verbesserte Ausrichtung der Medien und verhindert außerdem bei allen Medienmaterialien das Verrutschen von Transferband und Etikett

Area-CCD-Scanner
auch CCD-Image-Scanner genannt, sind Lesegeräte mit identischem Funktionsprinzip wie bei Linearen Barcode-Scannern, also dem abgreifen (scannen) von Daten auf Abstand und Kontakt, das Signal wird aber nicht linear (1 Pixel hohe Linien) erfaßt sondern durch das Abtasten einer maximal 500 Pixel hohen und 750 Pixel breiten Matrix, wodurch ein definierter kompletter Bereich decodiert wird, somit ideal geeignet für das Lesen der gängigsten 2D-Codes

ASCII
American Standard Code for Information Interchange, 7-Bit Code zur Darstellung von Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Steuer- und Sonderzeichen) für den Informationsaustausch in DV-Systemen, mit diesem Code können 128 verschiedene Zeichen (alphanumerische Zeichen und Kontrollzeichen) dargestellt werden

ASK
Abkürzung für Amplitude Shift Keying, bezeichnet ein Modulationsverfahren mit binären Daten, bei welchem zwischen verschiedenen Amplitudenhöhen gewechselt wird, so daß das Signal dann stets zwei Formen kennt

Asset
bezeichnet im RFID Umfeld ein Tag mit einem Insert, also eine komplette Smart Label Einheit

Asynchrone Datenübertragung
steht für eine Datenübertragung, bei welcher kein Timing-Signal zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt erforderlich ist, der jeweilige Anfang und das Ende eines Datenblockes werden durch Start- und Stop-Zeichen gekennzeichnet

Aufkleber
üblicherweise selbstklebendes Material, auch Etikett, Tag oder Label genannt, bei dem der Klebstoff mit einem Silikonpapier abgedeckt ist, der Begriff steht sowohl für zu bedruckendes blanko Material, als auch bereits komplett bedruckte Belege auf einem Trägermaterial, üblicherweise aus Papier, alternativ je nach Anforderung und Einsatzbereich auch aus Kunststoff und Aluminium-Folie bzw. Textilmaterial (z. B. Seide) in unterschiedlichster Beschaffenheit, Stärke und Oberflächenstruktur, in nicht selbstklebender Ausführung auch ein Oberbegriff für Warenanhänger bzw. Textileinnäher

Auflösung
wird in dots per inch (Punkte je Zoll) spezifiziert und steht somit auch für die schmalste Balkenbreite die von einem Drucker erzeugt bzw. alternativ auch von einem Scanner gelesen werden kann, bei Standard-Thermodruckern beträgt die Auflösung 203 dpi, alternativ gibt es auch höher auflösende Geräte mit 300, 406 oder 600 dpi

Aufroller-Modul
Rewind-Modul genannte Anbau-Option für Thermodrucker zum Frontanbau, für das direkte Aufwickeln des kompletten Media-Materials, also Etikett mit Träger

Aufwickler
externer Rewinder für das Aufwickeln von vollständigem Media-Material, also Etikett mit Träger, z. B. für die spätere Media-Weiterverarbeitung in einem Spendesystem, kann auch in Ergänzung mit einem Abwickler für das Umspulen von Material verwendet werden, siehe auch Rewind-Modul bzw. Rewind-Option

Ausgabegeräte
als solche werden im Bereich Barcodeausgabe üblicherweise Thermodrucker bezeichnet, auch Barcode- bzw. Etikettendrucker genannt, Barcodes können aber natürlich auch mit anderen Drucktechnologien ausgegeben werden

Ausrichtung
auch Orientierung genannt, steht für die Position eines Barcode-Symbols zu einer spezifischen Richtung, die Symbole können dementsprechend so positioniert werden, daß sie entweder horizontal (vertikale Balken = Zaunanordnung) oder vertikal (horizontale Balken = Leiteranordnung) gescannt werden können

Auto-ID
Obergriff für automatisierte Identifikation bzw. automatisierte Identifikationsverfahren, also die Erfassung und Verarbeitung von Daten, basierend auf Barcode- bzw. Transponder-Technik wie im Bereich RFID

Autodiskrimination
steht für die Fähigkeit eines Barcode-Lesegerätes automatisch zwischen zwei oder mehreren Barcodes zu unterscheiden

Backfeed
Rückzug-Einzugsverfahren bei welchem das Etikettenmaterial zurück gezogen wird um ein verlustfreies bedrucken des nächsten Etikettes zu realisieren, findet Verwendung bei Anwendungen im Abreiß-(Tear-Off) bzw. Spende-Modus (Peel-Off) sowie bei Geräten die mit einer Schneidevorrichtung (Cutter) betrieben werden

Background
auch Hintergrund genannt, bezeichnet die hellen Flächen zwischen den Balkenstrichen und die Fläche um ein gedrucktes Barcode-Symbol, diese Fläche kann sowohl das blanko Basismaterial sein, auf welchem der Code aufgedruckt wird, als auch ein eventueller farbiger Aufdruck

Backscatter Technik
steht für ein Verfahren um bei passiven RFID-Systemen im UHF-Frequenzbereich, durch die Ausnutzung des Reflexionsverhaltens elektromagnetischer Wellen zur Datenübertragung von dem Transponder zum Lesegerät, eine erhöhte Reichweite zu erzielen

Balken
steht für die dunklen Strichblöcke bei einem Barcode, auch Bar bzw. Strich genannt

Balkenbreite
steht für die Dicke bzw. Breite der individuellen Striche in einem Barcode-Symbol, die mögliche Anzahl der unterschiedlichen Breiten innerhalb eines solchen Symbols ist direkt abhängig von der individuellen Symbologie-Spezifikation

Balkenbreitenreduzierung
auch Balkenbreitenverbreiterung genannt, steht für den Grad, um den die Striche auf einem Filmmaster reduziert bzw. vergrößert werden müssen, um den Zuwachs bzw. Verlust und somit die Zunahme bzw. Reduktion von Strichen, bei der Reproduktion von Barcodes, im Bereich konventioneller Druckverfahren auszugleichen

Balkenbreitenverbreiterung
auch Balkenbreitenreduzierung genannt, steht für den Grad, um den die Striche auf einem Filmmaster reduziert bzw. vergrößert werden müssen, um den Zuwachs bzw. Verlust und somit die Zunahme bzw. Reduktion von Strichen, bei der Reproduktion von Barcodes, im Bereich konventioneller Druckverfahren auszugleichen

Balkendicke
steht für die Breite bzw. Dicke der individuellen Striche in einem Barcode-Symbol, die mögliche Anzahl der unterschiedlichen Breiten innerhalb eines solchen Symbols ist direkt abhängig von der individuellen Symbologie-Spezifikation

Balkenhöhe
steht für die Länge bzw. Höhe der individuellen Striche in einem linearen oder mehrzeiligen Barcode-Symbol, jeweils gemessen entlang der Achse des Striches

Balkenlänge
steht für die Höhe bzw. Länge der individuellen Striche in einem linearen oder mehrzeiligen Barcode-Symbol, jeweils gemessen entlang der Achse des Striches

Bar
steht für die dunklen Linienblöcke bei einem Strichcode, auch Balken bzw. Strich genannt

Barcode
auch Strichcode bzw. Symbologie genannt, steht für die Darstellung von codierten Daten in grafischer Form die mit einem Lesegerät gelesen werden können, d. h. ein Codierungsverfahren zur vereinfachten elektronischen Erfassung von z. B. Artikel-Nummern, bei welchem nach einem festgelegten Schema Zahlen und Buchstaben zu graphischen Informationen in Form von Balken umgewandelt werden, grundsätzlich unterscheidet man ein-, zwei- und eventuell noch dreidimensionale Barcodes (durch eine zusätzliche Farbkomponente), wobei sich die Kategorien in lineare, stacked bzw. gestapelte, 2D und Composite Symbologies unterteilen, Barcodes sind ideal um Produkte zu kennzeichnen, EDV-technisch zu erfassen und weiter zu bearbeiten, das Arbeiten mit Barcodes läßt sich somit in drei Bereiche unterteilen: Drucken, Lesen und Decodieren, manuelle Fehleingaben sind dabei ausgeschlossen, da Barcodes einen Kontrast zwischen Druck und Hintergrund erfordern, erzielt man das beste Ergebnis mit schwarzem Druck auf weißem Hintergrund, natürlich sind auch andere Farben möglich, siehe hierzu auch Media-Transferbänder, zu beachten hierbei ist für den Druck mit der Farbe Rot, das solche Barcodes nur mit Scannern gelesen werden können die mit Blaulicht arbeiten, die meisten Scanner arbeiten aber mit Rotlicht und sind somit nicht in der Lage Rote Informationen zu erkennen

Barcode-Dichte
auch Symbol- bzw. Strichcode-Dichte genannt, steht für die Anzahl der Zeichen, die in einem Strichcode-Symbol linear abgebildet werden kann, dieser Wert wird üblicherweise in cpi (characters per inch/Zeichen pro Zoll) angegeben, die wesentlichen Faktoren für die Ermittlung dieses Wertes sind die Breite des schmalsten Balkens bzw. der schmalsten Lücke, das Verhältnis der breiten Elemente zu den schmalen Elementen und die Breite des zwischen den Zeichen auftretenden Zwischenraumes, falls ein solcher vorhanden ist

Barcode-Drucker
als solche werden üblicherweise Thermodrucker bezeichnet, da diese prädestiniert sind für das drucken von Barcode-Etiketten, detaillierte Informationen hierzu finden Sie in dem Verzeichnis Drucker - Druckerprogramm - Thermodrucker, selbstverständlich können aber auch mit anderen Technologien, wie anschlagenden Matrixdruckern oder Laserdruckern Strichcodes gedruckt werden

Barcode-Einsatzbereiche
eindimensional: im Handel trifft man überwiegend auf den EAN/UPC-Code, im produzierenden Gewerbe wird vorrangig der Code 39 bzw. 2/5 Interleaved eingesetzt, die Pharmaindustrie bevorzugt den Codabar und im Bereich der Logistik haben sich Code 39 und Code 128 durchgesetzt Zweidimensional: den PDF 417 findet man überwiegend in Verwaltungen und Administrationen z. B. auf Personalausweisen, Führerscheinen, ID-Cards oder sogar als Stempelersatz, der MaxiCode hingegen, 1992 von UPS entwickelt, hat sich in den Bereichen der Frachtgut- und Paketlogistik durchgesetzt

Barcode-Lesegeräte
auch Barcode-Leser genannt, bezeichnet ein optisches Gerät zur Erfassung des Dateninhaltes eines Strichcode-Symbols, setzt sich grundsätzlich aus 2 Komponenten zusammen und zwar dem Scanner, der die Signale proportional zur Reflexion eines jeden Elementes des Barcode-Symbols aufnimmt und an die zweite Komponente den Decoder sendet, dieser prüft die vom Scanner gesendeten Signale und übersetzt diese in lesbare Computer verständliche Daten, der Decoder selbst wird häufig als Leser bzw. Lesegerät bezeichnet

Barcode-Master
auch Film- bzw. Strichcode-Master genannt, bezeichnet den Originalfilm oder eine andere graphische Abbildung eines Barcode-Symbols, die hergestellt wird, um eine Reproduktion des Symbols durch konventionelle Druckverfahren zu ermöglichen

Barcode-Qualität
bezeichnet die Übereinstimmung eines gedruckten Datensatzes, in Bezug auf die vorgegebenen Abmessungen, die Kantenschärfe und Reflexion, sowie eventuelle Flecken bzw. Fehlstellen und somit die Übereinstimmung aller Komponenten die für die Lesbarkeit eines Barcodes von Bedeutung sind

Barcode-Scanner
allgemein für Erfassungsgeräte zum Lesen bzw. Decodieren von Barcode-Informationen, siehe Barcode-Lesegeräte

Barcode-Symbol
steht sowohl für die Anordnung von parallelen Balken und Lücken, die den Regeln einer vorgegebenen Symbologie-Spezifikation entsprechen und maschinenlesbare Daten darstellen, als auch für die Kombination von Symbolzeichen und Merkmalen, wie z. B. Hellzonen, Start-, Stop- und Prüfzeichen sowie Daten, die entsprechend des jeweils spezifischen Strichcodes in Ihrer Gesamtheit eine vollständige von dem Scanner lesbare Einheit darstellen

Barcode-Technik
umfaßt sämtliche technische Lösungen zur Kennzeichnung von Produkten, mit Barcode- bzw. Strichcode-Symbolen

Barcode-Verifier
Anbau-Option für die TPX Industrie-Thermodrucker zum direkten kontrollieren des Barcodes in den beiden Varianten "Read before print" bzw. "Read after print" durch Lese-Scannung, alternativ auch ein Meßgerät bzw. Prüfgerät zur Vermessung und Analyse der Druckqualitätsmerkmale eines Strichcode-Symbols, z. B. der Strichbreite, Hellzonenlänge, Reflexionswerte sowie weiterer Aspekte im Vergleich zu einem Standard oder einer Norm, dem/der das Barcode-Symbol entsprechen sollte

Barcode-Zeichen
bezeichnet eine Anordnung dunkler und heller Elemente, die üblicherweise ein Prüf-, Daten- oder Hilfszeichen codieren

Batch Datenerfassung
steht für das Verfahren, bei welchem nach der Erfassung die Daten zeitversetzt übertragen werden, bei Geräten für den Batch-Betrieb können je nach Speicherausstattung zwischen hundert und einigen zehntausend Datensätze gespeichert werden

Batch Reading
auch Pulkerfassung bzw. Multiple Reading genannt, bezeichnet die Möglichkeit bzw. den Vorgang des Lesens mehrerer Transponder, die sich gleichzeitig im Bereich des Antennenfeldes bzw. der Antennenfelder befinden, dazu werden meist einzelne Transponder von dem Lesegerät, auch Reader genannt, angesprochen während die anderen "stumm" geschaltet werden

Batterie
Energieversorgung für den kabellosen Betrieb von Druckern bzw. Auto-ID Technik, wird auch als Battery Charger bzw. Battery Pack bezeichnet

Bedienpanel
bezeichnet allgemein die im Gerätegehäuse eingebauten Funktionstasten und die üblicherweise vorhandenen LED Kontroll-Leuchten, zu dem kompletten Bedienfeld kann auch ein zusätzliches ein- oder mehrzeiliges Display, für die visuelle Darstellung über Buchstaben, Ziffern oder Symbole auf einer LCD Anzeige beispielsweise der Menüführung oder des Gerätestatus, gehören

Berührungs-Scanner
wird üblicherweise als Lesestift bezeichnet, berührt physikalisch die Oberfläche des zu identifizierenden Strichcodes zum Lesen bzw. Decodieren

Beschreibbare Transponder
können durch das Lesegerät mit Daten beschrieben werden, zur Speicherung der Daten stehen grundsätzlich 3 Verfahren zur Verfügung: bei induktiv gekoppelten Systemen werden EEPROM`s (electrically erasable programmable read only memory) bevorzugt, bei denen eine Lebensdauer von maximal 100.000 Schreibvorgängen eine Restriktion darstellt, ebenso wie die hohe Leistungsaufnahme während des Schreibvorganges; im Gegensatz dazu fällt bei FRAM´s (ferromagnetic random access memory) die Leistungsaufnahme beim Schreibvorgang um den Faktor 100 und die Schreibzeit sogar um den Faktor 1.000 geringer aus; speziell bei Mikrowellen-Systemen werden statische RAM`s (SRAM - static random access memory) zur Datenspeicherung eingesetzt, da diese sehr schnelle Schreibzyklen ermöglichen, aber zum Datenerhalt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, in Form einer Stützbatterie, benötigen

Betriebs Datenerfassung (BDE)
steht für die Erfassung relevanter Informationen eines Unternehmens wie z. B. im Bereich der Fertigungssteuerung, dem Wareneingang und Warenausgang

Betriebsfrequenz
auch Arbeits- bzw. Sendefrequenz genannt, steht im Bereich von RFID-Systemen für die jeweilige Frequenz, auf welcher das Lesegerät sendet, die Sendefrequenz des Transponders wird dabei nicht berücksichtigt, diese entspricht zwar üblicherweise der Frequenz des Lesegerätes, könnte aber auch um mehrere Zehnerpotenzen niedriger angesetzt werden

Bidirektional
steht für "in zwei Richtungen", bezeichnet im Auto-ID Umfeld ein Barcode-Symbol welches vorwärts als auch rückwärts decodiert werden kann, siehe alternativ hierzu auch omnidirektional

Binär
bezeichnet ein Zahlensystem mit der Basis Zwei, in welchem die einzelnen Zahlen durch eine Kombinationen von Nullen und Einsen dargestellt werden, bei Barcodes erfolgt die Darstellung durch schmale und breite Balken bzw. Lücken

Bit
bezeichnet sowohl ein einzelnes Element in einer Binärziffer, also 0 oder 1, als auch eine Einheit in Bezug auf die Informationskapazität eines binären Speichers

Black Mark Sensor
auch Reflex Sensor genannt, steht für ein meist optionales Ausstattungsmerkmal bei Thermodruckern, um, z. B. im Bereich Ticketdruck, vorhandene Black Mark Kennzeichnungen zu identifizieren und somit den jeweiligen Beleg zu erkennen

Blende
auch Apertur, Fenster bzw. Öffnungsfenster genannt, steht für die üblicherweise runde Öffnung in einem optischen Gerät (z. B. Scanner) welche die Größe des Erkennungsfeldes bzw. Sichtfensters bestimmt, alternativ sind auch rechteckige, rechtwinklige oder elliptische Öffnungen möglich

Block Check Character
bezeichnet ein zusätzliches Zeichen am Ende eines Datenblockes, durch welches Übertragungsfehler direkt erkannt werden können und somit unverzüglich erkennbar ist ob die Fehlerfreiheit des Codes gegeben ist

Bluetooth
bezeichnet ein kabelloses System, das Funkverbindungen zwischen elektronischen Geräten innerhalb eines Bereiches von maximal 10 Metern und somit komfortablen einfachen Datentransfer ermöglicht, zur Übertragung benötigen die Geräte die erforderliche Kommunikations-Schnittstelle

CCD-Image-Scanner
auch Area-CCD-Scanner genannt, sind Lesegeräte mit identischem Funktionsprinzip wie bei Linearen Barcode-Scannern, also dem abgreifen (scannen) von Daten auf Abstand und Kontakt, das Signal wird aber nicht linear (1 Pixel hohe Linien) erfaßt sondern durch das Abtasten einer maximal 500 Pixel hohen und 750 Pixel breiten Matrix, wodurch ein definierter kompletter Bereich decodiert wird, somit ideal geeignet für das Lesen der gängigsten 2D-Codes

CCD-Scanner (Lineare)
CCD ist die robusteste Technologie für Barcode-Scanner, da sie absolut elektronisch funktioniert und keine mechanischen Teile aufweist die verschleißen, die Lesegeräte greifen dabei auf Abstand und Kontakt Daten ab (scannen), wobei die Reflexion des schwarz/weiß Kontrastes eines Barcodes auf einem lichtempfindlichen CCD-Chip mit einer Vielzahl von Lichtpunkten aufgezeichnet wird, in Abhängigkeit von der Lichtintensität gibt jeder dieser Punkte einen elektrischen Wert ab, aus deren Kummulierung ein Analogsignal entsteht, das aus dieser Zusammenfassung entstehende digitale Signal ist ein elektrisches Bild des erfaßten Barcodes, dieses wird decodiert und somit alle Elemente gleichzeitig erfaßt und aufgezeichnet, siehe Lineare CCD- und alternativ CCD-Image-Scanner

Character Set
steht für die gesamte Anzahl an Buchstaben (alphabetisch), Ziffern (numerisch) und sonstigen Zeichen, welche in einer definierten Barcode-Symbologie codiert werden können

Check Character
auch Checksumme genannt, bezeichnet ein Zeichen, welches in einen Barcode integriert wird, um eine Kontrollfunktion in Bezug auf eine korrekte Lesung oder den einwandfreien Ausdruck, durch einen mathematischen Algorithmus, zu erhalten, die Werte werden dann aus den anderen Zeichen des entsprechenden Codes berechnet

Check Digit
bezeichnet ein Zeichen oder eine Ziffer, welches auf der Grundlage anderer Zeichen in einem Barcode berechnet wird und zur Überprüfung der Zusammensetzung des Barcodes dient

Checksumme
auch Check Character genannt, bezeichnet ein Zeichen, welches in einen Barcode integriert wird, um eine Kontrollfunktion in Bezug auf eine korrekte Lesung oder den einwandfreien Ausdruck, durch einen mathematischen Algorithmus, zu erhalten, die Werte werden dann aus den anderen Zeichen des entsprechenden Codes berechnet

Chip (Transponder)
steht für einen kontaktlosen mobilen Datenträger, welcher direkt an den zu identifizierenden Gütern angebracht wird, unterschieden wird grundsätzlich in aktive und passive Transponder, bei einfachen Lösungen wird der Datensatzinhalt, beispielsweise eine Serien Nummer, bereits direkt bei der Herstellung des Mikrochips mit aufgebracht und kann dann auch nicht mehr verändert werden, siehe alternativ hierzu beschreibbare Transponder

Clam Shell
bezeichnet ein herstellerspezifisches Verfahren der Druckkopf-Mechanik, bei der die komplette Druckkopf-Einheit, aufgrund eines seitlich angebrachten Scharniers schräg bei der Entriegelung weg geklappt wird und somit mit maximaler Benutzerfreundlichkeit der Materialwechsel von oben, ohne umständliches einfädeln, erfolgen kann, nach dem einlegen des Materials in den Papierpfad wird der Druckkopf zur Verriegelung einfach wieder herunter gedrückt und das Gerät ist betriebsbereit

Close-Coupling RFID-Systeme
auch enggekoppelte Systeme genannt, arbeiten im Bereich einer Reichweite von 0 bis 1 cm, bei solchen Systemen werden die Transponder in ein Lesegerät eingesteckt oder auf der vorgesehenen Oberfläche positioniert, sie können auf beliebigen Frequenzen, in einem entsprechenden Bereich, betrieben werden, da zum Betrieb der Transponder keine elektromagnetischen Wellen abgestrahlt werden müssen, die enge Kopplung zwischen dem Datenträger und dem Lesegerät ermöglicht auch die Bereitstellung größerer Energien, sogar für den Betrieb eines in der Stromaufnahme nicht optimierten Mikroprozessors

Codabar
Barcode-Symbologie die 16 Datenzeichen nutzt, jedes Zeichen hat 7 Elemente, 4 Balken und 3 Hellzonen, der Code umfaßt numerische Zeichen und Sonderzeichen

Code
steht sowohl für die Spezifikation einer definierten Datenwiedergabe bzw. Datendarstellung durch eine Anzahl von Symbologie-Regeln, als auch für die Darstellung von Informationen bzw. Daten in einer festgelegten Symbolform

Code 128 (eindimensional)
dieser Barcode ist dichter als der Code 39 und eignet sich zum Codieren allgemeiner Daten in alphanumerischer Form sowie in Full ASCII und bietet auch eine Codierung von numerischen Datenketten mit hoher Informationsdichte, eine erweiterte Funktion ermöglicht die Codierung des Extended ASCII-Zeichensatzes, so daß auch Sonderzeichen verschiedener Sprachen dargestellt werden können, Referenz-Symbologie für das "Serial Shipping Container Symbol" und alle sekundären Kennzeichnungssymbole nach UCC/EAN, die Anwendungskennzeichner verwenden, enthalten sind Zeichencodierung (Code-Set A, B und C), Referenz-Algorithmus für die Decodierung und optionale Berechnung von Prüfzeichen, Codierung von Groß- und Kleinbuchstaben, wobei in 3 verschiedenen Zeichentabellen unterschieden wird die jeweils vor der eigentlichen Zeichenfolge angegeben werden müssen, zur Darstellung der gleichen Datenmenge ist weniger Fläche als bei dem Code 39 erforderlich

Code 39 (eindimensional)
auch Code 3/9 genannt, eignet sich für allgemeine Codieranwendungen mit alphanumerischen Daten, dieser Code ist die Referenz-Symbologie für viele Industriestandards, enthalten sind Zeichencodierung (Standard und optional Full ASCII), Referenz-Algorithmus für die Decodierung und optionale Berechnung von Prüfzeichen, Codierung von Kleinbuchstaben und einigen Sonderzeichen

Code 93 (eindimensional)
bietet eine noch höhere Informationsdichte für alphanumerische Daten als die Codes 39 und 128, enthalten sind Zeichencodierung (inklusive Full ASCII), Referenz-Algorithmus für die Decodierung und optionale Berechnung von Prüfzeichen

Codierfläche
bezeichnet eine Fläche die aus einer Strichcodierung, 2 hellen Ruhezonen und einer Klarschriftzeile besteht, wobei die Codierung die verschlüsselte Information enthält die aus eingefärbten Balken und nicht eingefärbten Lücken besteht, die beiden Ruhezonen befinden sich vor und hinter der Codierung und dienen zur Abgrenzung des zu identifizierenden Objektes, die Klarschriftzeile befindet sich darunter und stellt die gesamte verschlüsselte Information in lesbarer Schrift dar

Compact Flash Card
bezeichnet eine Einschubkarte für einen zusätzlichen (Read only Memory) residenten Speicherbereich eines Druckers, in welchem Grafiken wie Logos, Zeichen und Unterschriften bzw. Etiketten Layouts stromausfallsicher hinterlegt werden können

Composite Symbologies
bestehen aus mehreren Komponenten und zwar einer Kombination von eindimensionalen und zweidimensionalen Codes, der lineare Anteil des Codes dient gleichzeitig als Orientierungssymbol (z. B. EAN, Code 128 oder 2/5 Interleaved) und wird durch eine 2D-Komponente (z. B. Aztec) für zusätzliche Informationen ergänzt, Hintergrund dieser Entwicklung war der Wunsch, bei Beibehaltung der linearen Symbologie (z. B. für die Artikelnummer) zusätzliche Angaben (z. B. über Lagerort, Mindesthaltbarkeit und weitere Informationen) zu verschlüsseln, ein praktischer Vorteil der Doppelcode-Symbole liegt darin, daß die linearen Basisinformationen mit einem 1D Lesegerät identifiziert werden können und nur für die Zusatzinformationen ein 2D Lesegerät erforderlich ist

Connect and Print
bezeichnet ein herstellerspezifisches Starterpaket, im Lieferumfang eines Druckers, bestehend aus Label-Design-Software, Transferband, Etikettenmaterial, Windows-Treiber und Anschlußkabel

Continuous Wave Modulation
steht für ein Verfahren bei dem Daten in einem Trägersignal, welches ein- und ausgeschaltet wird, festgehalten werden, das Verfahren wird auch als CW bezeichnet und ist identisch mit ASK (Amplitude Shift Keying) bei 100% modularer Tiefe

Cutter
Anbau-Option für Thermodrucker, dient zur Separation von Endlosmaterial, in einzelne Belege oder joborientierte Dateien, durch einen Schneidevorgang, darüber hinaus gibt es natürlich auch Geräte mit anderen Drucktechnologien die über Schneidevorrichtungen verfügen und geeignet sind für den Druck von Barcodes

Cutter/Stacker-Modul
Anbau-Option für Thermodrucker, für die entnahmegerechte Stapel-Ablage von geschnittenen Einzelbelegen

DataMatrix (zweidimensional)
ist eine zweidimensionale Matrix-Symbologie, die eine feste Anzahl von dunklen und hellen quadratische Datenmodule enthält, der Code verfügt über ein Suchmuster aus zwei dicken Linien und zwei abwechselnden dunklen und hellen Linien auf den Umfang des Symbols, ein zweidimensionales Gerät wie z. B. eine CCD-Kamera wird zum Scannen der Symbologie benötigt, der Code verfügt über eine Stufe der Fehlerkorrektur, unterstützt werden Escape-Sequenzen nach dem Industriestandard, um internationale Codeseiten bzw. Zeichenumsetzungstabellen und spezielle Codier-Schemata zu definieren, Einsatzbereich ist z. B. die Kennzeichnung kleiner Artikel unter Verwendung eines breiten Spektrums an Kennzeichnungs-Technologien verwendet, der Code kann in verschiedenen Größen gedruckt werden

Datenbezeichner
auch Application Identifier (AI) genannt, steht für die in einem EAN-Datensatz vor die eigentlichen Dateninhalte gesetzte Codierung, die den Inhalt und Zweck des nachfolgenden Datensatzes definiert

Datenfunk
Kabellose Übertragung der Daten per Funk, der wesentliche Vorteil zu einer Offline (Batch) Lösung liegt darin, daß die Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen, die Übertragung erfolgt entweder durch Schmalband (450-470 MHz) oder im standardisierten Breitband mit 2.4 GHz

Datenfunk-Standards
der Leistungsumfang dieser definierten Standards ist durch die Kennzeichnung 802.11 sowie ggfs. einem zusätzlichen Index mit einem kleinen Buchstaben zu unterscheiden bzw. eindeutig geregelt, speziell für den Bereich der Personal Area Networks gibt es den Standard 802.15

Datentransferrate
steht für die Anzahl der Zeichen, welche in einer bestimmten Zeit übertragen werden können

Datentrennzeichen
steht für ein Hilfszeichen, das in bestimmten Barcode-Symbologien zwischen zwei Ziffern zu deren Trennung verwendet wird, z. B. die beiden Hälften eines EAN-13 oder EAN-8 Barcode-Symbols unterteilt bzw. welches eingesetzt wird um das Ende oder den Beginn einer Datenreihe anzuzeigen

Datenübertragungsrate
steht für die Geschwindigkeit, mit der die Daten zwischen einem Schreibe-/Lesegerät und einem Datenträger übertragen werden, üblicherweise wird der Wert in Bits pro Sekunde angegeben

Datenverdichtung
bei 2D-Composite Komponenten, entsprechend der EAN.UCC Symbologie, wird ein bit-orientierter Verdichtungsmodus verwendet, der für die effiziente Codierung von Daten unter Verwendung von Anwendungskennzeichnern konzipiert ist

Decoder
steht für ein elektronisches Gerät zum analysieren der von einer Leseeinheit, z. B. einem Scanner, kommenden proportionalen elektrischen Signale und somit deren Umwandlung in Computer kompatible Daten, das Signal wird dabei in interpretierter Form an das Empfangs-Gerät, z. B. einen PC bzw. eine Registrierkasse, ein Video- oder Datenerfassungsterminal, an welches das Lesegerät angeschlossen ist, gesendet, zusätzlich wird das Signal durch einen Decodieralgorithmus dazu verwendet um Fehler zu erkennen und somit die Richtigkeit des Barcodes zu überprüfen, in den meisten Fällen ist der Decoder in den Scanner eingebaut und somit werden am Ausgang des Gerätes die decodierten Daten dargestellt, aufgrund von Besonderheiten der Anwendung oder der Erfordernis einer bestimmten Schnittstelle kann auch die Verwendung einer externen, anspruchsvolleren Decoder-Station erforderlich sein, in diesem Fall ist der Ausgang des Scanners ein elektronisches Signal, das die Reflexion des Barcodes wiedergibt

Decodier-Algorithmus
steht für den Algorithmus, der verwendet wird, um das Balken- und Lückenmuster eines Barcodes in Datenzeichen umzuwandeln

Decodieren
steht für die Umwandlung von Barcode Symbolen in Schriftzeichen

Densitometer
bezeichnet ein Instrument, das die Stärke der Menge an Licht innerhalb einer bekannten Wellenlänge ermittelt, die durch ein belichtetes Material reflektiert oder auch durchgelassen wird, dabei empfängt ein kalibriertes Photometer das Licht und ermittelt die Werte, die ermittelten Resultate werden als Prozentsatz in Bezug auf die Reflexion oder die Dichte angegeben

Density
ist ein optischer Maßstab für das Verhalten zwischen reflektiertem und auffallendem Licht, ausgedrückt als Logarithmus des Verhältnisses: optische Dichte = Log (I/T), wobei I = die Intensität des auffallenden Lichts und T = des reflektierten Lichts ist

Diffuse Reflexion
steht für die Reflexion von Licht in alle Richtungen, nicht glänzende Oberflächen reflektieren Licht auf diese Weise, während glänzende Oberflächen spiegelnd reflektieren

Diskreter Code
bezeichnet einen Barcode, bei dem die Zwischenräume zwischen den Zeichen keinen Anteil des Barcodes darstellen, bei solchen Strichcodes beginnt und endet jedes Zeichen mit einem Strichbalken wie z. B. bei den Codes 39 bzw. I-2/5, dadurch kann ein Barcode-Symbol bzw. die Zwischenräume eines solchen, in der Breite innerhalb spezifischer Toleranzen variieren

Dispenser
meist optionale alternative Etiketten-Ausgabe für Thermodrucker, welche das Etikett vom Trägermaterial abhebt und zur Spendeentnahme zur Verfügung stellt, erst nachdem das gedruckte Etikett abgenommen wurde, wird das nächste Etikett gedruckt, diese Ausgabevariante ist für Arbeitsplätze an welchen das Gut direkt ausgezeichnet werden soll

Display
im Gehäuse integrierte, aber nicht zwingend vorhandene, Ausstattung eines Thermodruckers bzw. Scanners, für die ein- oder mehrzeilige visuelle Darstellung z. B. der Menüführung oder des Gerätestatus, durch Buchstaben, Ziffern oder Symbole auf einer LCD Anzeige, üblicherweise werden auch mehrere Sprachen unterstützt

Docking Station
bezeichnet eine Station für Scanner die sowohl zum Laden des Gerätes als auch für die Datenübertragung verwendet werden kann, man unterscheidet Single Dock Stationen für jeweils 1 Gerät und Multi Dock Stationen in welchen mehrere Geräte betrieben werden können

Doppelcode-Symbole
bestehen aus mehreren Komponenten und zwar einer Kombination von eindimensionalen und zweidimensionalen Codes, der lineare Anteil des Codes dient gleichzeitig als Orientierungssymbol (z. B. EAN, Code 128 oder 2/5 Interleaved) und wird durch eine 2D-Komponente (z. B. Aztec) für zusätzliche Informationen ergänzt, Hintergrund dieser Entwicklung war der Wunsch, bei Beibehaltung der linearen Symbologie (z. B. für die Artikelnummer) zusätzliche Angaben (z. B. über Lagerort, Mindesthaltbarkeit und weitere Informationen) zu verschlüsseln, ein praktischer Vorteil der Composite Codes liegt darin, daß die linearen Basisinformationen mit einem 1D Lesegerät identifiziert werden können und nur für die Zusatzinformationen ein 2D Lesegerät erforderlich ist

Dot Check
herstellerspezifische Ausstattung bei Thermodruckern zur systematischen Qualitätssicherung, bei Ausfall eines einzigen Dots gibt dieser sofort Meldung, der Bediener kann dann direkt reagieren, um die Ursache dafür zu ergründen und die Druckqualität und somit die Barcode-Lesbarkeit sicherzustellen

Downlink
steht für die Beschreibung der Kommunikationsrichtung von einem Schreib-/Lesegerät zu dem Datenträger

Dreidimensionale Barcodes
diese Art von Barcodes ist noch nicht offiziell spezifiziert, wenn man aber, neben den Informationsträgern auf der X- und Y-Achse, Farbe als zusätzlichen Datenträger betrachtet, kann man dies durchaus als dreidimensionale Darstellung bezeichnen, somit können der Ultracode und der Color Ultracode als 3D-Codes angesehen werden, eine Besonderheit dieser Codes ist die Möglichkeit länderspezifische Zeichen, beispielsweise Russische, Chinesische, Japanische oder Koreanische, sowie auch das lateinische Alphabet, zu codieren

Druck Kontrast Signal (PCS)
auch Print Contrast Signal genannt, steht als Maßeinheit für die relative Differenz der Reflexion zwischen hellen und dunklen Elementen

Druckdichte
steht in direktem Zusammenhang mit den Balken und Zwischenräumen eines Barcodes

Druckkopf
bezeichnet die wesentlichste Komponente eines Thermodruckers zur Abbildung von Informationen, der Printhead zählt zu den Verschleißteilen und hat eine begrenzte Laufzeit um eine adäquate Druckqualität darstellen zu können, diese Laufzeit ist wesentlich von der Druckorientierung des/der Barcodes abhängig und darüber hinaus von der Qualität des verwendeten Materials beim Thermodirekt- bzw. Thermotransferdruck, siehe auch Druckkopf Garantie

Druckkopf Garantie
bei ausschließlicher Verwendung von SA.S.S. Original-Mediamaterial in Thermodruckern die über die SA.S.S. Datentechnik AG bezogen wurden, garantieren wir Ihnen die vom Hersteller vorgegebene Lebensdauer des Druckkopfes, darüber hinaus bieten wir Ihnen in diesem Fall auch Sonderkonditionen für Vor-Ort- bzw. Depot-Wartungsverträge, Details hierzu erläutert Ihnen gerne Ihr SA.S.S. Ansprechpartner

Druckqualität
bezeichnet in Bezug auf einen Barcode die Übereinstimmung eines gedruckten Datensatzes, mit den vorgegebenen Abmessungen, der Kantenschärfe und Reflexion, sowie eventuelle Flecken bzw. Fehlstellen und somit allen Komponenten die für die Lesbarkeit eines Barcodes von Bedeutung sind

Druckrichtung
bezeichnet die Richtung in welcher ein Druckbild durch eine Druckerpresse bzw. ein Drucksystem läuft

Druckverlust
bezeichnet die Verkleinerung von Strichen, die als Effekt bei der Reproduktion im Druckprozeß entstehen kann

Druckzuwachs
bezeichnet die Verbreiterung von Strichen, die als Effekt bei der Reproduktion im Druckprozeß entstehen kann

Duplex
auch Vollduplex genannt, bezeichnet das Verfahren der Datenfernübertragung, bei der die Computerdaten gleichzeitig in beide Richtungen und im Gegensatz zum Halbduplex über 2 Kanäle, übertragen werden, für den fehlerfreien Betrieb innerhalb eines Netzwerkes ist ein korrekt eingestelltes Übertragungs-Verfahren von wesentlicher Bedeutung, so können z. B. HUB´s nur Halbduplex Daten verarbeiten und somit müssen alle angeschlossenen Peripherie Geräte ebenfalls im Halbduplex-Verfahren betrieben werden, Switches und Router hingegen unterstützen sowohl (Voll)Duplex als auch Halbduplex, wobei die größtmögliche Übertragungsgeschwindigkeit natürlich im (Voll)Duplex Verfahren realisiert wird und somit auch die Clients in diesem Verfahren arbeiten können

Durchscheinen
steht für den Effekt der Abnahme des Reflexionswertes, der einzelnen Lücken, bei durchscheinenden Packmaterialien, welcher dann auftritt wenn ein dunkles Produkt eingepackt ist

EAN 13 (eindimensional)
genormter numerischer Code, der die Zeichen 0-9 darstellen kann und zusätzlich über eine Prüfziffer zur sicheren Erfassung verfügt, der EAN Code kann in verschiedenen Größen bzw. Breiten gedruckt werden, deren Maß sich an dem Vergrößerungsfaktor, auch SC-Raster genannt, orientiert, diese Rasterspezifische Vergrößerung sollte mit einem 150, 300 oder 600 dpi Drucksystem erfolgen, da deren Auflösung dem SC-Raster entsprechen, natürlich kann man den EAN auch mit 203 dpi, also der Standard Auflösung von Thermodruckern, erzeugen und auch mit hoher Wahrscheinlichkeit den so erstellten Code mit den meisten Scannern problemlos lesen, dennoch befindet sich ein solcher Code außerhalb der Norm und es kann nicht sichergestellt werden, das dieser von den unterschiedlichsten Scannern, weltweit verteilt, einwandfrei gelesen werden kann, es ist außerdem darauf zu achten, daß sich sogenannte Ruhezonen vor als auch hinter dem Code befinden um eine einwandfreie Lesbarkeit zu gewährleisten, zur Fehlererkennung verfügt der Code darüber hinaus über eine Prüfziffer, die es ermöglicht Fehler bei der Lesung des Codes, also dem decodieren, zu erkennen

EAN.UCC Composite
diese Symbole bestehen aus einer linearen Komponente, welche die primäre Kennzeichnung des Artikels codiert in Kombination mit einer benachbarten 2D-Composite Komponente, welche zusätzliche Daten wie z. B. eine Chargen-Nummer oder das Haltbarkeitsdatum codiert, das Composite Symbol enthält immer eine lineare Komponente, so daß die primäre Kennzeichnung von allen Scan-Technologien gelesen werden kann und 2D-Image-Scanner die lineare Komponente als Muster zum Auffinden der benachbarten 2D-Composite Komponente verwenden können, das Composite Symbol enthält immer eine mehrzeilige 2D-Composite Komponente, um die Kompatibilität mit linearen und Area-CCD-Scannern sowie mit Linear- und Raster-Laserscannern zu gewährleisten

EasySet-System
herstellerspezifisches System, welches die Einstellung aller Betriebsparameter eines Thermodruckers durch das Einlesen der entsprechenden Barcodes, aus dem Installationshandbuch, mit einem Lesestift ermöglicht, dabei wird der Lesestift an einem speziellen Eingang des Druckers angeschlossen und mit einem internen Decoder verbunden

ECC
Abkürzung für Error Correcting Code, steht für die, zusätzlich zum eigentlichen Dateninhalt, in einem Datenstrom integrierten Bits, mit welchen über einen Polynom-Algorithmus fehlerhafte oder fehlende Daten berechnet bzw. ermittelt werden

Echtzeituhr
auch Real Time Clock genannt, meist optionales Ausstattungsmerkmal bei Thermodruckern, welches ermöglicht die genaue Uhrzeit und das aktuelle Datum in den Beleg mit Eindrucken zu können

Eckpunkte
bezeichnet die Markierungen, welche die vier Ecken eines Barcode-Symbols, inklusive seiner Hellzonen kennzeichnen, diese Eckpunkte müssen nicht gedruckt werden

EDI
Abkürzung für Electronic Data Interchange, steht für eine elektronische Datenkommunikation zwischen geschäftlichen Kooperationspartnern

EDIFACT
steht für die Strukturierung der Nachrichten, im Bereich der elektronischen Datenkommunikation

Eindimensionale Barcodes
Strichcode bei dem die Informationsstriche vertikal angeordnet sind und sich somit alle Informationen auf der X-Achse befinden, was zur Folge hat, das diese Art von Codes mit einer einfachen Lesetechnik, wie z. B. Lesestiften, Touch-Readern und Scannern, erfaßt werden können, grobe Unterteilung in alphanumerische Codes (z. B. Code 39 und Code 128) zum codieren von alphanumerischen Zeichen bzw. numerische Codes (z. B. 2/5 Interleaved und EAN 13) welche lediglich Ziffern codieren können, innerhalb der alphanumerischen Codes gibt es wiederum Unterschiede, so lassen sich im Code 39 nur Kleinbuchstaben und einige Sonderzeichen codieren, der Code 128 hingegen läßt Groß- und Kleinbuchstaben zu und unterscheidet in 3 verschiedene Zeichentabellen, die jeweils vor der eigentlichen Zeichenfolge angegeben werden müssen, benötigt aber zur Darstellung der gleichen Datenmenge weniger Platz als der Code 39

Eingabegeräte
als solche werden im Bereich Datenerfassung Lesestifte, Ausweisleser, Imager, CCD-Scanner, Laser-Scanner, Wedges und Videokameras bezeichnet

Einstellbarer Sensor
meist optionales Ausstattungsmerkmal bei Thermodruckern, mit variabler Einstellmöglichkeit, um, z. B. im Bereich Etikettendruck, durch den Abstand zwischen den jeweiligen Etiketten das jeweilige Belegformat zu erkennen, alternativ kann mit diesem Sensor auch Kartenmaterial mit Stanzung identifiziert werden, zur standardmäßigen Ausstattung von Thermodruckern gehört häufig ein fest fixierter Sensor ohne Einstellmöglichkeit

Einzelbelegdrucker
Spezialdrucker für Blisterkarten und sonstige Einzelbelege, auch mit Sonderformaten außerhalb der DIN, geeignet für Kartonmaterial