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    2-Dimensionale Barcodes


    Inhaltsverzeichnis


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    2D Barcodes / Zweidimensionale Barcodes

    Alle 2D Barcodes kodieren Informationen auch senkrecht zur Hauptausrichtung. Dabei sind echte Array-Codes (QR Code, Data Matrix, AztecCode) von gestapelten Codes (PDF417, CodaBar) zu unterscheiden. Beim Postcode RM4SCC handelt es sich um keinen echten 2D Strichcode, allerdings wird hier zusätzliche Information über die Strichlänge kodiert.

    2-D-Codes
    2D Barcodes vergrößern


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    Gestapelte Codes

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    Codablock

    Codablock wurde von Heinrich Oehlmann als gestapelte Variante zu den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128 zwischen 1990 und 1994 in Deutschland entwickelt. Codablock lässt sich am anschaulichsten mit einem Zeilenumbruch eines Texteditors vergleichen. Sobald eine Zeile voll ist, wird die nächste umgebrochen, wobei jeder Zeile die Zeilennummer und dem fertigen Block die Anzahl der Zeilen eingefügt wird. Am Ende folgt eine Prüfsumme.

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    PDF417

    PDF417
    PDF417 vergrößern

    PDF417 steht für „Portable Data File“. Im Unterschied zu anderen gestapelten Barcodes wie z.B. Codablock, Code 16k oder Code 49 erfordert er keine vollständige Zeilenkongruenz. Maximal 2000 Zeichen können in einem PDF417 gespeichert werden. Der PDF417 ist kein echter Matrixcode wie der Data Matrix-Code. Es gibt einstellbare Fehlerkorrekturstufen (0−9). In Bezug auf Dateninhalt im Verhältnis zur Größe schneidet der PDF417 im Vergleich zu Data Matrix sehr schlecht ab. Sinnvoll (wenn auch nicht besonders effizient) ist der Einsatz im Zusammenhang mit Laserscannern, die keine Matrixsymbologien erfassen können. Sobald Kamerasysteme als Scanner verwendet werden, sind echte Matrixcodes das Mittel der Wahl. Der PDF417 wurde ursprünglich von der Firma Symbol Technologies entwickelt. Inzwischen ist der PDF417 auch in einer ISO/IEC Norm spezifiziert.

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    Matrixcodes

    Echte Matrixcodes können nur noch mit CCD-Kamerascannern gelesen werden. Die Ausrichtung im CCD-Bild spielt praktisch keine Rolle, so dass die Lesung omnidirektional möglich ist.

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    QR Code

    QR-Code
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    QR Code steht für "Quick Response Code", ein in Japan sehr verbreiteter 2D Strichcode, den fast jedes japanische Mobiltelefon entziffern kann.

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    Data Matrix

    DataMatrix (2-D STAMPIT Code)
    2D STAMPIT Code vergrößern

    Beim Data Matrix-Code verdoppelt die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur die Daten, wodurch ca. 25 % des Codes zerstört werden können ohne die Dekodierung zu gefährden. Der Code ist in der internationalen Norm ISO/IEC 16022 definiert.

    Diese 2D-Codeart gewinnt immer mehr an Bedeutung. Beispiele sind die elektronische Briefmarke (STAMPIT), der 2D Pharmacode, Teilekennzeichnungen in Luft- und Raumfahrtindustrie und in der Medizintechnik.

    Von EAN International ist diese Codeart kürzlich für EAN-Anwendungen zugelassen worden.

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    MaxiCode

    MaxiCode
    MaxiCode vergrößern

    Der MaxiCode wurde 1989 bei UPS zur schnellen Identifizierung, Verfolgung und Sortierung von Paketen entwickelt. Er enthält die UPS-Kontrollnummer, das Gewicht, die Serviceart der Sendung und die Adressangaben.

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    Aztec Code

    Aztec Code
    Aztec Code vergrößern

    Der Aztec Code ist eine eigenständige 2D-Codeart. Bisher ist er nicht in die Standardisierung aufgenommen worden. Die Deutsche Bahn AG und die SBB verwenden einen 2D-Barcode (Aztec) auf ihren Online-Tickets bzw. Mobile-Tickets (MMS). Des Weiteren verwendet auch die US-Regierung diesen Code zum Speichern der biometrischen Daten bei der Ein- und Ausreise (US-VISIT Programm).

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    Dotcode/Punktcode

    Dotcodes sind zweidimensionale optische Codierungen mit hoher Informationsdichte und guter Lesesicherheit. Das Hauptanwendungsgebiet ist die Kennzeichnung von verschiedensten Materialien mit spezifischen Drucktechniken, insbesondere Präge- und Gravurtechniken. Ferner kann der Code sogar mit Bohrtechniken erstellt werden. Anwendungen: z.B. bei der Markierung von Achsen auf der Stirnseite.

    Eigenschaften: Kompakter Code, Flexibilität in der Anpassung von Informationen auf einer gegebenen Fläche und omnidirektional lesbar.

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    Spezielle Codes

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    Composite-Codes

    Composite-Codes (auch Doppelcode-Symbole) setzen sich aus einem linearen Barcode (1D) und einem 2D Code zusammen, der sich direkt darüber befindet.

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    RM4SCC

    RM4SCC (4 State)
    4 State vergrößern

    Der Royal Mail 4 State Customer Code RM4SCC ist ein alphanumerischer Code (nur Großbuchstaben) aus Großbritannien, wird aber inzwischen auch in anderen Ländern (Schweiz, Österreich, Dänemark, Australien) verwendet. Die Universal Postal Union hat auch entsprechende Spezifikationen herausgegeben.

    Der Code ist insbesondere für sehr hohe Geschwindigkeiten beim Direktdruck geeignet, da er Verzerrungen weitgehend toleriert.

     






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